Kommunale Kriminalprävention

Kommunale Kriminalprävention (KKP) als Präventionsstrategie im örtlichen Bereich umfasst die gemeinsamen Aktivitäten verschiedener staatlicher und nicht staatlicher Akteure sowie der Einwohnerschaft, auf lokaler Ebene Kriminalität und Kriminalitätsfurcht zu reduzieren.

Die Grundidee ist, dass bestimmte Kriminalitäts- und Ordnungsprobleme im lokalen Kontext entstehen sowie sichtbar werden. Somit muss hier eine angemessene, frühzeitige und erfolgversprechende Intervention unter Beteiligung geeigneter Instanzen, Gruppen wie auch Personen ansetzen.

Eckpunkte des Leitbildes der KKP sind daher

  • lokale Orientierung,
  • ressortübergreifende Vernetzung,
  • Bürgerpartizipation und
  • "Bürgermeisterpflicht".

Das Gesamtkonzept der "Kommunalen Kriminalprävention im Land Brandenburg" ist im strategischen Eckpunktepapier des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg vom 1. Juni 2017 abgebildet.

Der Handlungsrahmen der KKP gliedert sich in drei Ebenen:

Ebenen KKP ÖA

 Zusammenarbeitsformen in Sicherheitsfragen können

  • zeitweilige oder dauerhafte KKP-Gremien,
  • Ordnungspartnerschaften,
  • Sicherheitspartner/-schaften,
  • Polizeibeiräte,
  • Besprechungen zwischen Polizei und Kommune oder
  • Einwohnerversammlungen zu Sicherheitsfragen

sein.

 

Downloads

Letzte Aktualisierung: 02.03.2018